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Residenzstadt Putbus - Geheimtipp
Zuerst allgemeines zu Rügen (Quelle: Wikipedia -> Rügen):
Rügen ist die größte deutsche Ostseeinsel, nahe der pommerschen Küste, Stralsund gegenüber und gehört zu Mecklenburg-Vorpommern. Die Insel, durch den Rügendamm über den 2 km breiten Strelasund mit dem Festland verbunden, hat eine maximale Länge von 52 km (von Süd nach Nord), eine maximale Breite im Süden von 41 km und eine Fläche von 926 km2. Ihre Gestalt ist durch zahlreiche Meeresbuchten (Bodden oder Wieke) sowie vorspringende Halbinseln und Landzungen äußerst zerrissen.
Die Insel Rügen bildet verwaltungsmäßig den Landkreis Rügen mit der Kreisstadt Bergen. Weitere wichtige Städte sind Putbus, Sassnitz und die Ostseebäder Binz, Sellin und Göhren. Rügen wird wegen seiner landschaftlichen Schönheiten und Badestrände von vielen Urlaubern besucht.
Der Kern der Insel hat die Form eines Dreiecks. Die nach Süden gekehrte Grundlinie ist durch den Rügenschen Bodden ausgebuchtet. An seinem Westende erstreckt sich die Halbinsel Zudar mit dem südlichsten Vorgebirge (Palmerort), Pommern gegenüber; am Ostende ragt die wiederum vielgegliederte Halbinsel Mönchgut in das Meer, an deren Ostküste zwei Vorgebirge südlich das Thießower Hövd (südliches Pehrd) und nördlich das Göhrensche Hövd (nordisches Pehrd), zwei einem Pferderücken ähnliche Steinr ücken, zu bemerken sind.
Der Nordostseite des Kerns parallel läuft die Halbinsel Jasmund, die mit der Insel durch die Schmale Heide zusammenhängt, welche zwischen der Prorer Wiek, einer äußeren Meeresbucht, und dem Kleinen Jasmunder Bodden des Binnenmeers hinläuft. Die Halbinsel springt weit nach Osten vor und endigt mit der Stubbenkammer. Mit Jasmund hängt durch die Schaabe (eine schmale, sandige Niederung, 8 km lang und bis 1 km breit) die Halbinsel Wittow zusammen, die der Nordspitze des Dreiecks gegenüberliegt und samt Jasmund durch den Großen Jasmunder Bodden, den größeren Abschnitt des Binnenmeers, vom Kern geschieden ist. Wittow hat das nördlichste Vorgebirge, Kap Arkona.
Wittow und Jasmund sind durch die Tromper Wiek, eine Bucht des Außenmeers, geschieden. Die Nordwestseite des Dreiecks ist nicht so tief ausgezackt, hat aber dafür die begleitenden Inseln Ummanz und Hiddensee (früher Hiddensöe), die früher wohl ebenfalls mit dem Kern zusammenhingen.
Die Oberfläche ist im Westen eben und waldlos und hebt sich allmählich gegen die Mitte, wo sie im Rugard bei Bergen 90 m, östlicher, auf der Granitz, einer kleinen waldigen Berggruppe, 103 m Höhe erreicht. Im ganzen ist der Boden sehr fruchtbar und ergiebig, besonders auf Wittow, der Kornkammer der Insel. Rügen ist noch mit unzähligen erratischen Blöcken übersät.
Jasmund besteht auf der Nord- und Nordostseite aus einem Kreidegebirge, das von horizontal liegenden Feuersteinlagern durchzogen ist und an mehreren Seiten weite, runde Einschnitte hat, deren gegen die See vorspringende Spitzen kleine Vorgebirge bilden, die zusammen die Stubnitz und die berühmte Stubbenkammer bilden. Diese so genannte Große Stubbenkammer (man leitet den Namen vom slaw. stopien, "Stufen", und kamen, "Fels", ab), deren höchste Spitze, der Königsstuhl, 119 m ü. M. sich erhebt, ist gegen das Meer hin fast senkrecht abgeschnitten und gewährt eine unvergleichliche Aussicht.
Ein anderer Einschnitt des Kreidegebirges, die Kleine Stubbenkammer, liegt ostwärts vom Königsstuhl, ist nicht so hoch, aber fast noch steiler und lässt von seinem mit Bäumen und Gebüsch bewachsenen Rand fast senkrecht zur Tiefe des Meers blicken. Im Rücken der Großen Stubbenkammer liegt die Stubnitz (Stubbenitz), ein 16 km langer und 4 km breiter Buchenwald, an dessen Südende der Badeort Sassnitz und in dessen Inneren der so genannte Herthasee (Borg- oder Schwarzer See), der einen Durchmesser von 52 m und 16 m Tiefe hat.
Westwärts stößt an den See ein Wall (Burgwall), der einen ovalen Platz einschließt und einen Umfang von 300 m hat und westlich fast in einem Viertelkreis von einem zweiten, aber unregelmäßigen Wall eingefasst wird. Man hat diesen Wall, der 159 m ü. M. liegt, für die Reste der Herthaburg gehalten und dahin den Schauplatz der Hertha oder Nerthus verlegt, indessen ohne triftigen Grund; der betreffende Wall ist viel wahrscheinlicher ein slawischer Burg- und Tempelwall aus der letzten heidnischen Zeit, der vielleicht den Tempel des Triglav umschloss. Auch an anderen Denkmälern der Vorzeit, namentlich Hünengräbern, ist Rügen reich.
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